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Wofür hast Du Freunde?

Was Dir weiterhilft, als Freunde.

Ach, ja Freunde … sollen sie doch eine Quell‘ von Freude, Spaß, Inspiration, Austausch, Wärme und Nähe sein. Haben wir doch Freunde und Freundinnen selbst ausgesucht- im Gegensatz zu Familie und Verwandten. Freunde mit denen wir innig verbunden sind, nennen einige sogar „Wahlfamilie“ oder „Freundesfamilie“. Wie schön, dass wir diese Ausprägung von sozialen Beziehungen in der Lebensmitte leben können. Es ist ein Beispiel für Früchte, die wir erst in der Lebensmitte ernten können.

Doch so oft sind Freundschaften in der Lebensmitte auch eine Quelle der Enttäuschung. Die freundschaftliche Harmonie bekommt kleine Risse. „Die aus der Hüfte geschossenen Ratschläge einiger Freunde helfen mir wenig.“ Oder: „Meine Freundin versteht mein Problem gar nicht. Sie meint, ich leide auf hohem Niveau und sagt: Das wird schon wieder.“ Oder jemand erzählt: “ Ich rufe bei meinem langjährigen Studienfreund in Süddeutschland an, hoffe auf ein offenes Ohr und Empathie und höre erstmal in epischer Breite, wie absolut SUPER bei ihm alles läuft. Danach habe ich schon gar keinen Mut und Lust mehr, mein Herz auszuschütten“. Anregung? Wärme? Nähe? Scheinbar Fehlanzeige. Solche Aussagen höre ich oft in meiner Coachingpraxis.

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Findest Du den Absprung?

5 Wegweiser für den Weg nach vorne.

Den Absprung in Richtung Veränderung zu finden, ist oftmals das Schwierigste. Der erste Schritt ist eine große Hürde. Mein Gesprächspartner Tobias 49 Jahre, sagt zu mir: „Ich denke schon lange daran, mich beruflich zu verändern. Und obwohl ich mir viele Gedanken gemacht habe … ich komme einfach nicht aus dem Quark!“

Sabine, 46 Jahre erzählt: “Ich habe lange gehofft, dass sich diese Unzufriedenheit wieder legt. Es geht mir doch eigentlich gut! So sehen das alle in meinem Umfeld. Im Prinzip stimmt das auch- nur ich fühle mich nicht gut mit meiner beruflichen Situation.  Und das schon lange- über 5 Jahre, um genau zu sein.“

Matthias, 52 Jahre, hängt sich seit Jahren beruflich rein und ignoriert die Signale seines Körpers. Ein Bandscheibenvorfall bremst ihn deutlich aus.

Oder: „Das hundertste Meeting zum Thema X: Unproduktiv, zäh und alles ist schon gesagt, nur noch nicht vom Chef. Denn er muss uns die Welt erklären. Wie lange will ich meine Lebenszeit noch mit diesem Chef verbringen?“ Das fragt sich Frauke, 46 Jahre.

Wann ist genug genug?  Wann macht jemand Schluss mit einer Situation, die nicht mehr gut ist, weder weiterbringt noch gut tut? Wann ist man bereit aufzubrechen? Wann ist der „tipping point“, die entscheidende Wende?  

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Entwickle Dein „New Normal“ – bevor es andere tun.

„The Next Normal“ las ich in etwas krakeliger Druckschrift. Am Wochenende bediente mich eine junge Kellnerin im Café, die sich diese drei Worte auf den Mundschutz mit einem schwarzen Filzstift geschrieben hatte. Was sie wohl sagen wollte: Das Neue Normal ist der Mundschutz?

Aktuell sind wir in vielen Teilen der Gesellschaft in einem Schwebezustand. Das Alte ist erkennbar veraltet und kommt womöglich nie wieder. Das neue Normal ist noch schemenhaft. Wir befinden uns zwischen den Welten. Corona und die vielfältigen Erfahrungen, die wir gemacht haben, werden unsere Arbeitswelten in vielerlei Hinsicht verändern. Spannend und gleichzeitig anstrengend ist das. Viele meiner Gesprächspartner in den Unternehmen machen sich aktuell Gedanken, wie die neue Zukunft aussehen wird. Und: Aussehen soll. In den Veränderungsprojekten der Unternehmen beobachte ich, was aktuell los ist. Und ich weiß, dass nicht nur die Organisationen über ihr „new normal“ nachdenken, sondern die einzelnen Mitarbeitenden tun es auch. Zu Recht.

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Startpunkt Sehnsucht.

In den letzten Monaten konnten wir so vieles nicht tun, was wir „eigentlich“ vorgehabt hätten, was wir selbstverständlich getan hätten, was geplant war.

Es hat einige von uns Geduld gekostet und einiges an Frustrationstoleranz, um die neue Situation zu akzeptieren. Andere fühlen sich wie von einer Last befreit. Befreit von Terminen, Verpflichtungen. Wahlmöglichkeiten, angeblichen Must- Dos oder Must Sees. Plötzlich hatten wir unverplante Zeit in unseren Händen. Wie oft haben wir uns das in der Vergangenheit gewünscht?

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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Oder: Was hat ein Blog mit Neuanfang zu tun?

Ich bin verzaubert von Neuanfängen. Und zur Zeit sehe ich Neuanfänge, wo ich hingucke. Die Natur beginnt einen neuen Zyklus, es grünt und blüht, ein Rotkehlchen nistet ausgerechnet in der Garage, sodass wir das Tor offen lassen- es ist Frühling. Nach Wochen der Corona Beschränkungen tasten wir uns in das „next normal“, das nächste oder auch „neue Normal“ voran. Die kleine Tochter meiner Freunde hat gerade das Prinzip rückwärts entdeckt. Mit Freude läuft Charlotte auf ihren kleinen Füssen rückwärts und auch auf ihrem Bobby Car fährt sie jetzt grundsätzlich rückwärts durch die Wohnung. Sie ist begeistert von ihrer Entdeckung.

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